Beispiele

"Säugetiere" - ein Beispieles aus der Welt der "Nutztiere":


Eine Hochleistungs-Kuh ist heutzutage in der Lage, täglich 30 oder sogar 40 (!!) Liter Milch zu "produzieren". Das ist biologisch völlig sinnlos, denn soviel kann ein Kälbchen nicht verbrauchen. Warum tut sie das trotzdem?

Der "Milchproduzent" weiß es:

Die Kuh bekommt ein Kälbchen, welches ihr nach 3-4 Tagen weggenommen wird. Wie jede Mutter in einem solchen Fall erleidet auch die Kuh einen Schock der Sorge um ihr Kind, denn sie ist ja die einzige, die es nähren kann. Ohne die Mutter würde das Kalb in freier Wildbahn sterben.
 Merke: es gibt einen Schock ("Konflikt"), der rein gefühlsmäßig empfunden wird!
Die Biologie reagiert sofort: Im Bestreben, die Überlebenschancen des Kindes, das jetzt ganz offensichtlich in Lebensgefahr ist, zu erhöhen, reagiert sie mit genau der Strategie, die sich im Verlaufe der Evolution als die erfolgreichste erwiesen hat: die Milchdrüsen steigern ihre Funktion! Denn alles, was ein Säugling braucht, ist die Zuwendung und die Nahrung der Mutter. In der Wildnis würde dieses Programm seinen Sinn nach wenigen Tagen verlieren, denn länger als ein paar Tage kann das Kind ohne Mutter nicht überstehen.
 Merke: die Steigerung der Milchproduktion ist  von der Natur nur für kurze Zeit vorgesehen!
Nicht so in der Milchviehanlage, denn das Kälbchen steht irgendwo in einer entfernten Box und ruft nach seiner Mutter. Diese hört es auch nach Wochen noch schreien, so daß das Programm der Milchproduktions-Steigerung weiter läuft.
 Merke: Die Laufzeit des Problems ist unnatürlich lang!
Neben der Funktionsverstärkung der Milchdrüsen kommt es jetzt auch zu einem Zellwachstum - mit dem biologischen Sinn, noch mehr milchproduzierende Zellen zu haben, die das Programm unterstützen.
Der Mensch pumpt derweil die überschüssige Milch fleißig ab. Diese ist der Nutzen, den er daraus zieht.
 
Dieses Prozedere erlebt eine Milchkuh in ihrem Leben ca. 3 mal. Danach hat sie ein "Hochleistungs-Euter" und ist genau so, wie sie der Mensch haben will...

 

Was hat das mit uns Menschen zu tun?


Es ist nicht schwer, das in Ursache und Wirkung zu verstehen. Und jetzt sollte es auch nicht schwer sein zu begreifen, daß auch der Mensch ein "Säugetier" ist und daß dieses Programm bei ihm genauso verläuft: Die Ursache ist immer die Sorge um das Kind oder um einen Menschen, dem man sich versorgungsmäßig verpflichtet fühlt. Hat man das Gefühl, dieser Aufgabe nicht gerecht zu werden, ist auch die Wirkung diesselbe. Kommt es auch hier zu einer langen Laufzeit, weil das Problem nicht gelöst werden kann, haben wir auch hier als Konsequenz das Zellwachstum. Weil aber der biologische Sinn unbekannt ist, nennen wir es "Brustkrebs".
Hier wird das biologisch "sinnvolle" Programm, das nur für eine kurze Zeit gedacht war, zum Problem, weil unser modernes Leben - genauso wie bei der Kuh in der Milchviehanlage - nichts mehr mit Natürlichkeit zu tun hat. So kann es tatsächlich zu einem Zellwachstum kommen, das man beim Menschen als Krankheit diagnostiziert und entsprechend behandelt.


Das Modell der Schulmedizin geht aber davon aus, daß das Wachstum "bösartig" ist. Daraus resultieren wiederum bösartige Aktionismen wie Chemo- oder Strahlentherapien, deren systemische Nebenwirkungen den ganzen Organismus schädigen. Das operative Entfernen des Gewebes kann in einigen wenigen Fällen hingegen tatsächlich ein notwendiger Eingriff sein...
Der psychologische Nebeneffekt dieser Therapien ist immer eine Abwertung des Induviduums, denn als Betroffene fühlt man sich wertlos und am Ende gar entstellt. Begleitsymptom ist die Angst, die in letzter Konsequenz immer eine "Todesangst " ist.
 
Wären die einfachen biologischen Zusammenhänge bekannt, könnte die Medizin anders reagieren. Z.B. gestatten die modernen Vorsorgeuntersuchungen das Auffinden solcher Veränderung in einem sehr frühen Stadium, wo noch ohne schädliche Therapien ursächlich eingegriffen werden könnte. Ursächlich bedeutet hier: die auslösende Situation zu finden und ihr die Dramatik zu nehmen, was mit einer guten Psychotherapie oder mit der Veränderung der Lebensumstände realisierbar wäre. Vor allem aber würden sinnlose Ängste vermieden - und damit neue Probleme, denn auch die Angst hat ihre biologischen Folgen. So ist es kein Wunder, daß mit der Diagnose "Brustkrebs" für die Betroffenen eine Leidensspirale beginnt, aus der sie oft genug nicht herauskommen.