Oster-Gedanken 2020

Es ist Ostern.

Es ist nicht wie immer. Die Welt ist zur Ruhe gekommen - schon seit 3 Wochen. Man sieht es nicht nur am wunderbar blauen Himmel, sondern auch an der Ruhe, die der immerwährenden Hektik gewichen ist.

Noch vor ein paar Wochen hätte das jeder für unmöglich gehalten.

Die alles dominierende "Wirtschaft" kommt in großen Teilen zum Stillstand.

Vielleicht stirbt sie gerade.
Daß wir trotzdem noch am Leben sind, zeigt vielleicht, daß wir sie nicht wirklich brauchen.
Ja, ich weiß, daß mir jetzt viele widersprechen werden. Ich werde auch nicht viel mehr dazu sagen. Ich will nur anregen, darüber nachzudenken.
Für alle, die jetzt mehr oder weniger gezwungen sind stillzuhalten, ist das Nachdenken eine schöne Aufgabe. Wann konnten wir das früher schon? Vor lauter Hektik sind wir gar nicht dazu gekommen. Wir hatten eben immer "keine Zeit".

Diese Ruhe ist aber nicht für alle eine solche. Für manche ist sie besonders anstrengend, für viele sogar die pure Angst. Je nachdem, welchem "Grundbedürfnis" sie entgegensteht, vollbringt der Körper Höchstleistung.
Hier ist keine Zeit zum geruhsamen und erkenntnisreichen Nachdenken. Hier herrscht biologisches "Zwangsdenken". Und das dreht sich natürlich um einen sogenannten Konfliktinhalt. Für den einen wird es rein physischer Stress sein, für die Leute in den Krankenhäusern vielleicht die "Überforderung", für die in der Corona-Angst lebenden die "Angst um ihr Leben", für andere die reine "Existenzangst". 
 
Für viele von uns, die in der Aufmerksamkeit geblieben sind, nimmt "Coronavirus" langsam seine Maske ab.
Was zum Vorschein kommt, wissen wir noch immer nicht vollumfänglich. Außer vielleicht, daß es etwas Noch-nie-dagewesenes sein könnte.
 
Was den "Virus" selbst betrifft, habe ich hier alles gesagt. Dazu gibt es nichts hinzuzufügen.
 
Ich werde darüber hinaus keine weiteren Hinweise geben, denn auch ich bin weit davon entfernt zu wissen, wohin es gehen kann. Vielleicht habe ich auch in meiner Euphorie schon zuviel gesagt.


Abgesehen von ein paar wirklich wichtigen Dingen werde ich auch keine "Links" verbreiten, denn ALLES ist nur Meinung, alles ist nur Interpretation, alles ist nur Information. Ich maße mir nicht an, irgendetwas davon als "Wahrheit" zu empfehlen.
Abgesehen von den "5 Biologischen Naturgesetzen", die ich als eine kleine Wahrheit betrachte, kenne ich keine weitere. Diese Wahrheit ist schon deshalb eine solche, weil sie ein ungetrennter Teil der Natur ist.
 
Ich habe schon oft genug auf diese Natur hingewiesen. Wenn ich das jetzt schon wieder tue, dann auch deshalb, weil ich weiß, wie sehr sich gerade jetzt jeder nach "Informationen" sehnt, die etwas verheißen, das für uns irgendwie "gut" sein könnte.
Mir geht es nicht anders.
 
Und doch sollten wir langsam erkennen, daß wir seit undenklichen Zeiten einer geistigen Täuschung unterliegen, die uns vom eigentlichen Menschsein ablenkt. Diese Täuschung benutzt oder erzeugt immer genau das, "worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken". Das Internet macht da keine Ausnahme.
 
Wahrheitssuche ist typisch für den denkenden Menschen. Vielleicht ist es sogar seine eigentliche Aufgabe. Damit sie nicht so anstrengend ist, sucht er die Wahrheit dort, wo alles das ist, was schon tausendmal gesagt wurde, was er schon tausendmal (im Film?) gesehen hat, was andere in Büchern geschrieben haben...
Die Welt war und ist voller "Information", die wir quasi mit der Muttermilch aufgesogen haben. Jetzt haben wir das alles in uns - und unsere Gedanken kreisen immer wieder darum. So erschaffen wir immer wieder die Realität, die wir haben.
 
Wenn es eine Aufgabe wäre, EIGENE Gedanken zu denken, wäre es eine durchaus schwierige. Wir brauchen eigentlich jemanden, der den "Reset-Knopf" drückt oder der unsere Festplatte löscht, um wieder zu dem zu werden, der wir wirklich sind.
 
Im "Biologischen Dekodieren", das auf den "5 Biologischen Naturgesetzen" aufbaut, gibt es die Therapie der "Emotionalen Umkehr". Sie basiert darauf, dem Menschen, der sich von seinen krankmachenden Prägungen und Glaubenssätzen nicht trennen will, klarzumachen, daß es für ihn existenziell ist oder gar tödlich enden kann. Das Erkennen dessen kann eine Umkehr in Gang setzen - und damit ein Symptom unnötig werden lassen.
 
Das Erkennen dessen setzt aber die bewußte Wahrnehmung der Situation voraus, die diese Prägung bewirkt hat. Das ist der erste Schritt der Therapie.
Sich von dieser Prägung zu trennen, kann für den Klienten seelisch sehr schmerzhaft werden. Aber wenn er es schafft, erfolgt die Heilung.


Es ist die endgültige Erkenntnis dessen, was uns im Ursprung krank gemacht hat...
 
Die aktuellen Ereignisse führen möglicherweise dazu, daß wir mit Dingen konfrontiert werden, die die Ursachen unserer Alle-Menschen-betreffenden-Prägungen aufdeckt.
Wenn das so ist, wird es für viele sehr schmerzhaft werden. Vor allem für die, die es nicht wahrhaben wollen.
 
Ich glaube aber, daß es in letzter Konsequenz "gut" wird.
 
In diesem Sinne wünsche ich allen ein Osterfest mit schönen Gedanken über ein selbstbestimmtes Leben in Frieden und Symbiose mit allen Menschen und allen Wesen der Natur. Bleiben wir im Urvertrauen auf diejenige Kraft, die uns in dieses Leben gestellt hat.

Was kann uns dann noch passieren...