Gedanken zum Jahreswechsel

"Wir sind dankbar, daß wir arbeiten können..."

diesen Satz haben wir viel gehört in diesen Tagen. Oft war er Bestandteil eines Weihnachtsgrußes in Verbindung mit verhaltener Hoffnung auf baldige Normalisierung und den Wünschen für Glück und Gesundheit.

Vielfältige Einschränkungen sind an der Tagesordnung. Die Freiheit ist schmal geworden. Das Spiel zu durchschauen, ist noch nicht jedem vergönnt. Viele spielen es mit aus Angst oder in dem Glauben, es ginge nicht anders.

Was immer man einschränkt - etwas bleibt dennoch von dem Gewohnten. Das zu haben, macht uns froh genug, um zufrieden zu sein. Wir sind bescheiden. Wir können beweisen, daß wir trotzdem überleben - solange wir Arbeit haben..

Wir sind ein tätiges und kreatives Volk. Ein kluger Mensch sagte einmal sinngemäß: "Wenn man 10 Deutsche auf einer einsamen Insel mit nur einer Palme aussetzte, sie würden einen Weg finden um zu überleben".

Die Arbeit war und ist die Quelle unseres Wohlstandes.
Wir haben überlebt, weil wir in der Lage waren, unsere Umwelt aus eigener Kraft lebenswert zu gestalten. Daß es hier nicht um das nackte Überleben ging, beweist unsere Kultur. Sie zeugt von der Fähigkeit, zu dem Notwendigen noch das Beständige, Edle und Kunstvolle zu fügen. Darin kommt ein Streben nach Vollkommenheit zum Ausdruck, das nur durch ein höheres Bewußtsein erklärt werden kann.

Was ist daraus geworden?
Die letzten Jahrhunderte zeigen einen deutlichen Verfall dieser Tugenden.
Sind wir dümmer geworden?

Moderne Bauwerke glänzen heute durch kalte sachliche Nüchternheit. Daneben nimmt sich ein Bürgerhaus des 12.Jahrhunderts wie ein Kunstwerk aus.
Selbst dessen Haltbarkeit stellt alles Moderne in den Schatten. Dabei sind wir doch heute viel weiter - oder? Bei dem Fortschritt...
Manche Wörter treffen den Nagel auf den Kopf. Wir sind "fort geschritten" - wir haben unseren Weg verlassen. Andere Werte wurden uns übergeholfen, fremdes Gedankengut und ein zerstörerisches Geldsystem haben uns von unseren Wurzeln getrennt. Der Boden wurde zum Eigentum derer, die von unserem Blut und unserer Arbeit lebten. Genau diese Arbeit war es, die deren Macht ins Uferlose steigerte.
Auch der Verlust spiritueller Fähigkeiten spiegelt sich in unserer Arbeit wieder. Abgesehen von einigen Selbständigen tun wir das, was wir tun, für andere. Es ist nicht das, was wir wollen. Wir tun es herz- und leidenschaftslos - nur für den Lohn, den wir glauben, zum Überleben zu brauchen.
Der Zeitgeist hat es geschafft, daß wir uns kaum mehr etwas anderes vorstellen können.
 
"..Wir sind dankbar, daß wir arbeiten können" -

Welche Worte könnten unseren Zustand besser beschreiben?
Welches Sklavengebet klänge schöner in den Ohren der Mächtigen?
Die Arbeit scheint das Letzte zu sein, das wir verlieren wollen.
Aber ja, sie war eine unserer Überlebensbedingungen.

Wie wird es weiter gehen?

Das vergangene Jahr hat sein Wort gehalten. Es wurde uns als ein Jahr angekündigt, das die Welt verändern wird.
Eines dürfte inzwischen jedem klar sein: es gibt kein Zurück zu den alten Zuständen. Vielmehr steht eine Entscheidung bevor.

Was wir wissen sollten: Wir als Deutsche waren schon immer von großer Bedeutung für die Welt - und spielen gerade jetzt wieder eine Schlüsselrolle. Es wurde oft genug von entscheidender politischer Stelle gesagt: "..es liegt an den Deutschen, aber wir wissen nicht, wie sie sich entscheiden..."

Wie werden wir uns entscheiden?

Werden wir die "Normalität" der letzten Jahrzehnte wieder haben wollen? Werden wir wieder in unserer arglosen Bequemlichkeit die Verantwortung denen überlassen, die unsere geschaffenen Werte in demokratischen Machtkämpfen vergeuden?
Werden wir in die Falle der NWO gehen, um darin als Menschen endgültig vernichtet zu werden?
Oder besinnen wir uns auf unsere Fähigkeit zu überleben - ohne Fremdbestimmung und in eigener Verantwortung?

Es wäre uns allen zu wünschen, endlich wieder den eigenen Willen zu finden und die Erfahrung des Erfolges aus eigener Kraft zu machen.
Einfach wird es nicht. Aber danach werden wir unseren aufrechten Gang wieder finden und unsere Biologie wird uns mit einem Mehr an Kraft und Selbstvertrauen belohnen.
 
Wir brauchen keine Angst zu haben - wir sind Deutsche. Worauf wir auch verzichten müssen - wir haben die Fähigkeit, aus jedem Mangel eine Aufgabe zu machen - und aus jeder Aufgabe eine Lösung.

Die Geschehnisse in dieser Welt werden eine Entscheidung erzwingen.
Ich glaube fest daran, daß uns eine lebenswerte Zukunft bevorsteht. Wir brauchen nur den Mut, es auch zu wollen.
Die Zeitenwende und die geistigen Gesetze stehen bereit, uns dabei zu unterstützen.

Abschließend ein Zitat aus einem 90-jährigen Buch: "Hoch-Zeit der Menschheit" von Rudolf J. Gorsleben:

"...der Geist der Germantik wird in dem Augenblick aus seinem Traum erwachen, in dem er im Schlafe erdolcht werden soll.
So trüb auch die Gegenwart danach aussehen mag, den arischen Menschen, der die Welt trägt auf seinen Schultern, die Menschenwelt, würde die Erde neu gebären, wenn er schon verloren ginge, denn sie lebt ja von ihm und nicht er von ihr.
Das Wort kann nur begreifen, wer weiß, daß der Mensch mehr ist als ein höher entwickeltes Säugetier, nämlich der Erdgeist selber".


Allen ein gesundes Neues Jahr!

wünscht
Karlheinz Wagler

30. Dezember 2020